Amphibienschutz

Bergmolch
Erdkrötenpaar bei der Wanderung zum Laichgewässer.
Grünfrosch
Grasfrosch in Sicherheit.

Alljährlich machen sich unsere Amphibien im Frühjahr auf Wanderschaft – und alljährlich setzten sich Menschen in ihrer Freizeit für den Schutz von Fröschen und Kröten ein. Amphibienschutz-Alltag heißt: Schneeschmelze, Schmuddelwetter, Schlagkraft. Denn wenn die Zeit für ihre Wanderung gekommen ist, müssen Zäune und Verkehrsschilder stehen und die Amphibienhelfer für ihren Einsatz gerüstet sein. Die Tiere beginnen bei feuchter Witterung und ab fünf Grad Celsius zu wandern.

Im Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten werden jährlich knapp 20 000 Amphibien von rund 80 HelferInnen gezählt und wo nötig über die Straße getragen – und dies seit Jahrzehnten. Ohne diese Aktion wären viele Amphibienvorkommen in der Region erloschen.

Die Wanderorte

In Kempten sind das der Bachtelweiher und der Weiher am Hassberg,  im Oberallgäu sind es die Weiher in Haldenwang, bei Adelharz, in Oberhof / Durach, der Manzenweiher zwischen Wiggensbach und Altusried, das Rückhaltebecken Wiggensbach, der Eschacher Weiher mit der Straße nach Häfeliswald, der Schwarzenberger Weiher, der Rottachspeicher, der Kleine Alpsee, die Schilfgebiete bei Untermaiselstein und bei Rubi-Oberstdorf und der Götzfriedweiher in Sonthofen.

Helfer gesucht!

Jede helfende Hand ist gefragt. Die Tiere müssen täglich über die Straße getragen werden. Helfer sollten einmal in der Woche (von März bis Mai) abends oder morgens Zeit haben, die Zäune abzulaufen.

Infos zum Mitmachen und die Helfer-Koordination erhalten Sie unter:

Tel. 08323/9988740

oder per mail unter kempten-oberallgaeu@bund-naturschutz.de