Felmer Moos

Zustand des Moores um 1980:

Weitgehend trockengelegter, teilweise abgetorfter Hochmoorrest mit einem Mosaik an aufkommendem Hochwald, verbuschenden Streuwiesen und intensiv genutztem Grünland.

           

Maßnahmenumfang seit 1986: deutlich über 14.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden

  • Abräumen von Fichten- und Birkenhochwald, Entfernung des Gehölzaufwuchses  im Moorkern, Abtransport des Schlagabraumes in Handarbeit
  • Anlage von 30 Rückstaudämmen von 2-10 m Länge in Handarbeit und von  25 Dämmen  von 5-30m Länge mit Baggern 
  • Instandsetzung einer Torfstecherhütte zur Material- und Werkzeugaufbewahrung
  • Freilegung und Pflege ehemaliger Streuwiesen durch Wurzelrodung von Hand und jährliche Mahd, weitgehend mit Balkenmäher und Abtrag von Hand
  • Freihaltung verbuschender Heideflächen mit der Motorsense und Handabtrag
  • Anlage von 20 künstlichen Schlenken in Handarbeit und von 9 Moorrandgewässern mit Baggern
  • Planmäßige Erfassung ausgewählter Faunengruppen (Vögel, Amphibien, Reptilien, Amphibien, Libellen, Tagfalter, Heuschrecken) seit 1990
  • Umfangreiches Monitoring von Indikatorarten (Libellen, Tagfalter) zur Klärung des Erfolgs der Renaturierungsmaßnahmen
  • Entwicklung eines Gesamtkonzeptes zum integrierten Artenschutz mit dem Ziel des Erhaltes möglichst aller Lebensgemeinschaften

Die entwickelten und gepflegten Lebensräume:

Hochmoor mit Schlenken

    

Moorheide

    

Moorwald

    

Grabenstau

    

Zwischenmoorweiher  

   

Bruchwald

   

Großseggenried

    

 Streuwiese

    

Lehmweiher     

  

 Fotos: A. Karle-Fendt