Wir suchen den kleinen Zorro!

Spurensuche Gartenschläfer im Bereich Kempten-Oberallgäu

Trotz seiner Anpassungsfähigkeit ist der Gartenschläfer vielerorts bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht – und auch in Deutschland ist er aus vielen Regionen verschwunden. Warum, ist bislang völlig unklar. Hier setzen wir mit unserem Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" an. Wir wollen sowohl das Ausmaß als auch die Ursachen des Verschwindens der Gartenschläfer untersuchen. Aus den Erkenntnissen werden dann konkrete Schutzmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt.

Der Gartenschläfer ist ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers, seine „Zorro-Maske“ macht ihn unverkennbar. Die Schlafmaus ist ausschließlich in Europa zu Hause und kommt auch in weiten Teilen Deutschlands vor. Unser Ziel: wir wollen das Überleben des Gartenschläfers in Deutschland sichern – damit nicht noch ein Teil der Biodiversität verloren geht.

Der BUND Naturschutz Kempten-Oberallgäu  beteiligt sich an dem bundesweiten Projekt mit freiwilligen Bürgern, die für eine Kartierung geschult und betreut werden.Dieses wird vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung durchgeführt und im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert. Alle Informationen zum Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" finden Sie hier.

Gartenschläfer im Oberallgäu?

Ab Mitte Mai wird auch im Bereich Kempten-Oberallgäu erforscht, wo der Gartenschläfer überhaupt noch zu finden ist. Der BUND Naturschutz bildet hierzu eine Gruppe von ehrenamtlichen Interessierten aus und übernimmt die fachliche Betreuung und Anleitung der „Forscher*innen“.

Über Hinweise und Informationen aus der Bevölkerung zum Vorkommen des Gartenschläfers würden wir uns sehr freuen! Falls Sie selbst einen "Zorro" entdeckt haben, schreiben Sie uns eine E-mail an kempten-oberallgaeu@bund-naturschutz.de

Alle Informationen des BN zum Projekt finden Siehier.